Actualia der DBG
Actualia

Nachruf: Professor Dr. Philipp Franken (1960-2025)

Prof. Dr. Philipp Franken im Jahr 2011. Mit freundlicher Genehmigung des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. in Großbeeren

Das Team unserer Zeitschrift Plant Biology trauert tief um seinen langjährigen und hochgeschätzten Kollegen Prof. Dr. Philipp Franken. Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass er im Dezember nach schwerer Krankheit im Alter von nur 65 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist. Editor in Chief, Prof. Dr. Christiane Werner (Freiburg) skizziert seine wissenschaftlichen Stationen und was Prof. Franken auszeichnete. 

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Actualia · Tagungsbericht

Genetik und Genomik von Mais – Tagung erstmals in Deutschland

The 2026 maize meeting is about to begin in the grand ballroom of the Maritim hotel in Cologne. Photo: Frank Hocholdinger

Beim 68. Maize Genetics Meeting in Köln trafen sich vom 26. Februar. bis 1. März 2026 insgesamt 412 Forschende aus 26 Ländern, um über die neuesten Fortschritte in der Maisgenetik und -genomik zu diskutieren. Diese Konferenz wird meistens in den USA abgehalten und fand bislang nur fünfmal außerhalb der Vereinigen Staaten statt und nun zum ersten Mal in Deutschland. Neben sechs eingeladenen Vorträgen, gab es 30 Kurzvorträge zu hören und 273 Poster zu studieren. Den McClintock Preis gewann in diesem Jahr Joe Ecker vom Salk Institute in San Diego (USA). Ein wichtiges Anliegen der Konferenz war - wie jedes Jahr - die Förderung von Forschenden im frühen Karrierestadium. Über die auch von der DBG geförderte Tagung berichtet der Hauptorganisator, Prof. Dr. Frank Hocholdinger. 

Englischer Bericht + weitere Fotos
Actualia · Tagungsbericht

24. Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung 2026

Die Teilnehmenden der 24. Mitteldeutschen Pflanzenphysiologie-Tagung 2026 im Innenhof des Biologie-Gebäudes der Technischen Universität Dresden. Foto: Freia Benade

Die ‘Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung’, bei der sich jährlich hauptsächlich Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus vier Universitäten treffen, fand dieses Jahr zum 24. Mal turnusgemäß in Dresden statt. Neben dem sehr wichtigen Forum für Vorträge vom Nachwuchs spielt natürlich auch der allgemeine wissenschaftliche Austausch zwischen den benachbarten Universitäten Instituten der Pflanzenwissenschaften eine große Rolle. Es hatten sich etwa 50 Teilnehmende mit insgesamt 20 Vorträgen angemeldet, davon 15 von Bachelor-, Master-Studierenden sowie Doktorand*innen. Auch diesmal leiteten die sessions wieder Nachwuchskräfte als Chair. Für diejenigen, die schon länger teilnehmen, ist auch die Entwicklung von wissenschaftlichen Projekten über die Jahre spannend, und es ist möglich, die vielen Fortschritte eines Themas zu verfolgen. Diese Tagung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Die finanzielle Unterstützung der DBG ermöglich gut ausgestattete Kaffeepausen, und wir konnten sieben aktiv teilnehmende Studierende auf Bachelor- bzw. Masterniveau noch finanziell unterstützen.

Die präsentierten Themen reichten von Biochemie und Biotechnologie, Molekularbiologie, pflanzlicher Entwicklung über abiotischen Stress und biotische Interaktionen bis hin zu einigen Beiträgen, die sich mit Methodenentwicklung beschäftigten. Letztere versorgte viele Zuhörerinnen und Zuhörer mit neuen Ideen. Zu den Techniken gehörten - neben physiologischen - auch biochemische, molekulare und genetische Methoden. Zahlreiche Teilnehmende lobten die Vielfältigkeit der Themen und die Qualität der Vorträge. Da die Vorträge fast ausschließlich vom wissenschaftlichen Nachwuchs gehalten wurden, enthielten sie viele Daten aus noch nicht veröffentlichten Projekten. Diese wurden ausführlich diskutiert, wozu auch die vielen Kaffeepausen stark genutzt wurden. Das Tagungsformat, je zwei halbe Tage, hat sich wieder bewährt, da nicht nur während des wissenschaftlichen Programms und der Kaffeepausen diskutiert, sondern diese auch beim gemeinsamen Essen in einer lokalen Brauerei fortgeführt werden konnten. Über die Themen, neue Ideen und was im Fokus der Forschung stand, berichtet Organisatorin Prof. Dr. Jutta Ludwig Müller. 

Englischer Bericht
Actualia · Botanik-Tagung

Registrierung offen: Einladung zur internationalen Botanik-Tagung (BT2026)

Zum Herunterladen des Tagungs-Posters in DIN A4, bitte anklicken. Graik: Christopher Grefen und Team

Zu unserer diesjährigen Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences laden Prof. Dr. Christopher Grefen und sein Team vom 6. bis 10. September 2026 nach Bochum ein. Das Motto der Tagung From Industrial Past to Green Future richtet den Fokus auf den Strukturwandel des Ruhrgebiets, vom Kohleabbau und Schwerindustrie hin zu den immer wichtigeren Fragen des Klimaschutzes, der Nachhaltigkeit und Biodiversitätsbewahrung, mit der Pflanzenwissenschaft als treibender Kraft dieser Transformation. In neun Plenar-Vorträgen präsentieren international renommierte Wissenschaftler*innen ihre neuesten Forschungsergebnisse. Die eingeladenen Gäste reisen unter anderem aus Großbritannien, den USA, Österreich, Israel sowie aus zahlreichen Forschungsstätten Deutschlands an. Achtzehn thematische Sessions sowie ein öffentlicher Abendvortrag bilden den wissenschaftlichen Rahmen der Tagung. Ergänzt wird das Programm durch Posterpräsentationen, Workshops und umfangreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch, die insbesondere auch Forschenden in frühen Karrierestadien Gelegenheit bieten, die Menschen hinter der Forschung kennenzulernen. Registrierungen sind bereits möglich. 

Wichtige Termine sind: 

  • Early-bird deadline: 30 April 2026
  • Standard registration: 1 May – 28 August 2026 (late/onsite fees apply thereafter)
  • Abstract submission deadline: 31 May 2026
  • Notification of acceptance: late June – early July 2026
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Actualia · Botanik-Tagung · Nachwuchsförderung

60 Reise-Stipendien für Forschende im frühen Karrierestadium (ECRs)

Impression von der Botanik-Tagung 2024 in Halle /Saale, bei der mehr als 600 Teilnehmende zusammenkamen. Foto: esw

UPDATE vom 23.3.2026: Alle Reise-Stipendien sind bereits vergeben. 

Um möglichst vielen angehenden Pflanzenwissenschaftler*innen die Teilnahme zu ermöglichen, vergibt unsere DBG bis zu 60 Reise-Stipendien für Mitglieder, die mit einem Poster oder einem (Kurz-)Vortrag zu unserer Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences, nach Bochum kommen, in Höhe von jeweils bis zu 400 Euro für eine Teilerstattung von Tagungsgebühr, Übernachtung oder Reisekosten. Sie können noch bis zur Einreichung des Antrags DBG-Mitglied werden. Das Formular zur Beantragung der Stipendien wird ab 9. März 2026 (9:30 Uhr) im Intranet freigeschaltet werden. Die Stipendien werden nach Prüfung der DBG-Mitgliedschaft nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Schnell sein lohnt sich also.

Details im Intranet (vorheriges Mitglieder-Log-In erforderlich)

Intranet
Actualia · Nachwuchsförderung

Mehr als zwei Dutzend Master-Arbeiten ausgezeichnet

Die Preisträger*innen erhielten Urkunden für ihre Master-Arbeiten in den diversen pflanzenwissenschaftlichen Disziplinen. Fotos: Preistragende, Laborkolleg*innen sowie Kontaktpersonen an den Universitäten

Mit 26 pflanzenwissenschaftlichen Abschluss-Arbeiten hat die DBG im vergangenen Jahr so viele Pflanzenwissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium (ECR) ausgezeichnet, wie noch in keinem Jahr zuvor, seit unsere Gesellschaft die Master-Arbeitspreise seit 2014 an den daran teilnehmenden Hochschulen vergibt. Die Themen der Arbeiten erstreckten sich von ökologischen und Fragenstellungen zu Interaktionen mit anderen Organismen oder der Umwelt, über (epi-)genetische Regulation, morphologische Betrachtungen, Enzymreaktionen, Proteinchemie, Evolution, Photosynthese, biotischen und abiotischen Stress bis hin zu Resistenz-Analysen in Nutzpflanzen. Damit zeigt sich einmal mehr die Vielfalt der wissenschaftlichen Disziplinen, die unsere Fachgesellschaft repräsentiert. Danken möchte der DBG-Vorstand all jenen Kontaktpersonen an den teilnehmenden Universitäten, die die teils nicht einfache Auswahl der besten Arbeiten als Jury jeweils übernommen hatten.

Zu Preisträger*innen und Master-Arbeiten
Actualia · Ausschreibung · Nachwuchsförderung

Ausschreibung der drei Wissenschaftspreise für ECRs

Für ihre begehrten drei Wissenschaftspreise für Forschende im frühen Karrierestadium (ECR) bittet unsere Gesellschaft wieder um Nominierungen geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten aus den Pflanzenwissenschaften. Mit dem seit 1994 vom Verlag Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis kann eine hervorragende und originelle Leistung eines promovierten Pflanzenforschers / einer promovierten Pflanzenforscherin ausgezeichnet werden. Für den Wilhelm Pfeffer-Preis unserer gleichnamigen Stiftung bittet die DBG ihre Mitglieder um Hinweise auf herausragende Dissertationen. Mit dem Horst Wiehe-Förderpreis wird eine hervorragende Publikation oder Dissertation ausgezeichnet; auch Selbstvorschläge sind hier möglich. Bewerbungsschluss ist der 26. April 2026

Zusammenfassung: Übersicht (pdf)

Übersicht aller Preise (pdf)
Actualia · Tagungsbericht

Erste internationale Tagung über Stammzellen und Meristeme bei Getreidepflanzen

Einige der Teilnehmenden kamen vor dem Vielberth Gebäude der Universität zum Gruppenfoto zusammen. Foto: Ute Schäfers

Das International Symposium on Cereal Meristems and Stem Cell Systems, welches von der DFG Forschungsgruppe FOR 5235 "Stammzellsysteme bei Getreide (CSCS): Etablierung, Aufrechterhaltung und Beendigung" organisiert wurde, brachte Ende September 2025 gut 90 Forschende aus 14 Ländern an der Universität Regensburg zusammen. Das Symposium war die erste internationale wissenschaftliche Konferenz, die ihren Fokus auf die Erforschung von pflanzlichen Stammzellen- und Meristemen insbesondere bei Getreiden wie Mais, Weizen und Gerste gerichtet hat. Die Organisierenden um Prof. Dr. Thomas Dresselhaus und Dr. Melanie Heinrich berichten über die Keynotes, die ausgezeichneten Arbeiten der Forschenden im frühen Karrierestadium (ECRs) und ihre Hoffnung, dass diese Tagung den Grundstein für weitere Konferenzen über diese aufstrebende Forschungsdisziplin legte. 

Englischer Bericht
Actualia

Im Film Silent Friend verleitet ein Ginkgobaum zur Wahrnehmung von Pflanzen

Der Neurowissenschaftler, gespielt von Tony Leung, der eigentlich die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, macht ein Experiment mit dem uralten Baum. Foto: Pandora-Film

Ein alter Ginkgobaum im Botanischen Garten Marburgs ist seit mehr als hundert Jahren stiller Zeuge leiser Veränderungen im Leben dreier Menschen: eines Neurowissenschaftlers im Jahr 2020, eines Studenten im Jahr 1972 und einer Studentin im Jahr 1908. Den wie Poesie erzählten Film, mit seinen detailreichen Pflanzenaufnahmen, Zeitrafferdarstellungen und mikroskopischen Aufnahmen aus Zellen kann die stellvertretende Sprecherin unserer Sektion für Angewandte Botanik, Prof. Dr. Jutta Papenbrock, auch anderen ans Herz legen. Sie hat den Film bereits gesehen, der aktuell von Pandora-Film an die lokalen Arthouse-Kinos verliehen wird. Die Pflanzenwissenschaftlerin hofft, dass die Pflanzenvielfalt und wissenschaftlichen Details dazu animieren, die Pflanzenwelt im täglichen Leben bewusster wahrzunehmen.

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DBG Update

VBIO-Rückblick - März 2026

In seiner Tätigkeitszsammenstellung berichtet der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) von seiner Kommentierung des Entwurfes des Biotech Act I der Europäischen Kommission, die auf den Pharmabereich fokussiert. Der der Dachverband der Biologie benennt Kritikpunkte, die die Grundlagenforschung und ihre Institutionen betreffen. Außerdem erinnert er an die laufende Ausschreibung des Ars legendi-Fakultätenpreises, eine Umfrage zur Arbeitspraxis in S1/S2 Laboren und die Online-Beteiligungsplattform zur Nationalen Wasserstrategie. Hinweise auf forschungs- und hochschulpolitische Themen runden den Rückblick ab.

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DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 83

Wie charakteristische Merkmale in einer Pflanze durch unterschiedliche Evolutionsgeschichten entstehen, in welcher nicht-Hülsenfrucht es gelang, ein “Selbstdüngungsprotein” zu aktivieren, wie Chloroplasten mit einem Lichtschalter erzeugt werden können und wie ein europaweites Biodiversitätsmonitoring aussehen könnte.
Deadlines are approaching for members, who want to foster the career of an early career researcher (ECR) by awarding them with our scientific prizes, especially the Strasburger Prize, to be invited to present his/her work in a talk in a plenary session at our international Botanik-Tagung.
ECRs, who are not jet a member of our new YoungDBG network for early career researchers are now able to join it easily.
A new Strasburger workshop on complexome profiling in plants will invite ECRs soon.
The Editors of our journal Plant Biology recommend a viewpoint article that proposes a solution to conserve plant genetic resources of recalcitrant seeds that are hard to store. A review summarizes the methodological advances to study root responses to multifactorial constraints and multiple stressors. And another review about a RNA surveillance mechanism with an opportunity to develop viral interference in plants.

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VBIO-Rückblick - Februar 2026

Unter dem Dach des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) wird zukünftig das „Netzwerk Biologische Sicherheit (NBS)“ als Arbeitskreis tätig sein, das als bundesweite Vernetzung der Beauftragten für Biologische Sicherheit (BBS) an Hochschulen dient. In seiner Rückschau auf den Monat Februar verweist der Biologie-Dachverband auf eine Kampagne, die zeigt, welche Rolle Naturwissenschaften (inkl. Mathe) in einer sich wandelnden Welt spielt und welche Perspektiven sich jungen Menschen nach einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Studium eröffnen. Der VBIO hat sich ferner an der Allianz universitärer und außeruniversitärer Biodiversitätsforschung in Deutschland zur Evaluation der EU-Verordnung zu Access and Benefit Sharing beteilligt und erinnert an die laufende Ausschreibung des Ars legendi-Fakultätenpreis für herausragende Hochschullehre in der Biologie, die bis zum 4. Mai läuft.

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VBIO-Rückblick - Januar 2026

Wie die Forschungskürzungen in den USA auch die Wissenschaft in Deutschland treffen war Thema eines Wissenschafts-Podcasts in Bayern2. Im Podcast „Ein Jahr Trump – So verändert er Deutschlands Forschung" floss auch die Expertise des Präsidenten des Dachverbandes, Prof. Markus Engstler, ein. Das ist eines der vielen Themen aus der Rückschau auf den Monat Januar des VBIO, des Verbandes Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland. 

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DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 82

Welches neue Werkzeug Gene in unbekannten Organismen entdeckt, wie Pflanzenvielfalt Ökosysteme prägt, wie ein Pilz ein pflanzeneigenes Programm kapert und welche Erfolgsstrategie Parasiten so schwer kontrollierbarer macht.
YoungDBG, the new network for early career plant scientists is beginning to take shape. DBG is looking forward to its Conference in September in Bochum and has recently awarded more master theses with prizes than ever.
The Editors of our journal Plant Biology recommend three reviews on molecules to inhibit plant stress and to enhance crop resilience, on plant molecules that could be used as biopesticides and about the tasiR-ARF pathway in plants. They also suggest to read the viewpoint on why tropical forests vary in their response to hydrologic changes with implications for modelling. And they invite papers for a special issue on tetrapyrrole photoreceptors. The newsletter lists more than 50 conferences and scientific meetings, webinars and workshops, as well as summer schools for early career researchers (ECRs).

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VBIO-Rückblick - Dezember 2025

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) berichtet knapp über das zweitägige Treffen der Präsidiumsmitglieder des Dachverbandes Anfang Dezember in Würzburg, lädt zum SoftSkill Seminar und fasst wichtige Nachrichten aus Forschungs- und Hochschulpolitik im Dezember zusammen. 

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DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 81

Erstmals gelang es, die Anzahl der Chromosomen mit CRISPR zu verringern – ohne Nachteile für die Pflanze. Wo Stickstofffixierung den Klimawandel antreibt, welche Organismen sich durch „Yes, we CAM“ auszeichnen und wie sich die DNA einfacher entschlüsseln lässt, steht ebenfalls in den Forschungsnachrichten.
DBG announces to establish a new network for early career scientists, asks for your input on topics to be addressed to all DBG members, and has awarded new Masters of Science with prizes. 
The Editors of our journal Plant Biology recommend three reviews: on how multiple hormones orchestrate successful flowering and reproduction, about current knowledge on biosynthesis and function of phytosterols, sterol conjugates, brassinosteroids, and specialized steroidal metabolites in the very productive monocot Duckweed, and about the hydraulic traits and water use strategies of mountain and dwarf shrubs. 
Besides positive news from the EU, you can find several funding opportunities in this issue. The newsletter also lists conferences, workshops, and other meetings for early career researchers and the scientific community. Please be aware that several (early bird) registrations will already end around the turn of the year or even earlier.

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VBIO-Rückblick - November 2025

Anfang Dezember lud der Dach-Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) gemeinsam mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften aus Physik (DPG), Geowissenschaften (DVGeo), Mathematik (DMV) und Chemie (GDCh) wieder zu einem Parlamentarischen Abend in die Parlamentarische Gesellschaft nach Berlin ein. Zum Thema „Versorgungssicherheit“ vermittelten die Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft Einblicke in aktuelle Herausforderungen und konkrete Forschungsprojekte, in so unterschiedlichen Bereichen wie „Rohstoffe“, „Energie“, „Grundwasser“, „Ernährung“ und „Antibiotika“. Nachrichten aus der Forschungs- und Hochschulpolitk runden den Rückblick auf die Aktivitäten des VBIO im Vormonat ab. 

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DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 80

Wie die Wurzel die Blüte triggert, was die Ausbreitung eingeschleppter Pflanzen fördert, wie Aminosäuren transportiert werden, und wie Tomaten verhindern, bei Stress zu überreagieren, steht in unserer Forschungsrubrik.
DBG recently has awarded three early career scientists for their outstanding plant science paper. The confirmed speakers of our international Conference next year in Bochum are worth to already mark your calendars today (6th to 10th of September 2026). A Canada based descendant of a famous German plant scientist made a big donation to DBG to award ECRs.
One of our Sections introduces the keynote speakers of their upcoming conference at the beginning of next year and three of our other Sections report about their recent scientific meetings and the newly elected speaker of one of them.
The Editors of our journal Plant Biology recommend five reviews: about transposable elements, the role of cell walls in Cuscuta parasitism, the sustainable production of capsaicinoids through organellar genome editing, on how forests will respond to compound droughts, as well as about drought responses in ornamental plants for horticulture incl. strategies for resilience. 

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DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 79

Wie Hundsrosen ihre ungeraden Chromosomensätze bei der Fortpflanzung aufteilen, welcher medizinisch interessante Wirkstoff gleich zweimal unabhängig in zwei Pflanzen entstand und welches Splicing-Protein Wachstum und Stressanpassung ausbalancieren hilft, steht in unserer Forschungsrubrik.
DBG informs about current activities for ECRs and about our society-owned scientific journal. Half of our Sections are looking forward to their conferences in the summer months.
Three reviews in the Journal Plant Biology summarize current knowledge about anthocyanin pigmentation and promising usage, about bees, flowers and UV as well as about Ginkgo biloba flavonoids. And a research paper reveals, which trees in temperate forests are drought resistant and how they influence each other.

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DBG · Newsletter

DBG Newsletter Nr. 78

Wann Wurzel-Gravitropismus unterdrückt wird, was Sorghumhirse noch interessanter macht und welcher Organismus nach mehreren tausend Jahren erfolgreich wiederbelebt wurde, sind Themen in der Forschungsrubrik. Außerdem: zur Zukunft wissenschaftlichen Publizierens. 
ECRs hurry up to register and submit your abstracts to take part in the conferences of three of DBG’s Sections (Biodiversity and Evolutionary Biology, Natural Products, and Applied Botany), since their deadlines are coming soon. 
The Editor of our journal Plant Biology suggests to read a review summarizing where microRNAs contribute to gene regulation circuits and a viewpoint article about a new and more precise method to study microtubule-related processes. 
Please be aware that several other (early bird) registrations for the 29 listed plant-science congresses and DBG-supported meetings will also end on 30th or 31st May.

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DBG · Politik

Stellungnahme: DBG zum Regulierungsvorschlag der EU für Neue Genomische Techniken

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission vom 5. Juli 2023 zur Regulierung der Nutzung von mit neuen genomischen Techniken (NGT) erzeugten Sorten, um das Gentechnik-Recht an den aktuellen Wissensstand anzupassen. Es hat sich aus wissenschaftlicher Sicht als sinnvoll erwiesen, neue Pflanzensorten nach ihren Eigenschaften und nicht nach Art ihrer Erzeugung zu bewerten. Die DBG schätzt die Vorschläge der EU zur Kategorisierung und den einzelnen genetischen Änderungen im Folgenden ein und schlägt konkrete Präzisierungen vor.

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Umfrage zeigt hohen Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen

Abbildung 1: Häufigkeit der Pflanzenarten oder Pflanzengattungen, die in Freilandstudien untersucht werden sollten. Insgesamt wurden 229 Antworten gegeben. Die Kategorie Bäume umfasst Pappel, Fagus, Picea und Sequoiadendron.

Eine online-Befragung unter Pflanzenwissenschaftler*innen in Deutschland zeigt großen Bedarf an Freilandstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Nur mit Studien im Freiland lassen sich aussagekräftige Ergebnisse z.B. zur Ertragsbildung sowie Klima- und Stresstoleranz gewinnen. Vor gezielter Zerstörung gesicherte Freilandflächen (sog. Protected Sites) sind ein Lösungsansatz. Für 83 Prozent der Teilnehmer*innen an der Umfrage eröffnen sich damit neue Forschungsperspektiven. Die Einrichtung solcher zerstörungssicheren Freilandflächen kann die internationale Konkurrenzsituation der Pflanzenwissenschaften in Deutschland grundlegend verbessern. Dies ist wichtig, weil derzeit auch genomeditierte Pflanzen unter die Regularien des Gentechnikgesetzes fallen. Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf  ̶̶  unabhängig von einer zukünftigen, an den Stand wissenschaftlicher Erkenntnis angepassten Neuregulierung genomeditierter Pflanzen in der EU.

zu den Ergebnissen und Abbildungen

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Wochen-Chronik
Forschungsergebnis

Wie Pflanzen ihren Proteinhaushalt regulieren

Ein spezieller zellulärer Mechanismus reguliert den Proteinhaushalt von Pflanzen und beeinflusst damit, wie sie auf umweltbedingten Stress reagieren. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein besonderer Proteinkomplex, der dynamisch den Abbau und das Recycling von Proteinen steuert. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Privatdozent Dr. Markus Wirtz vom Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg bei Arabidopsis thaliana herausgefunden. „Wir konnten zeigen, dass der NatB-Proteinkomplex durch den Prozess der Acetylierung bestimmte Proteine für den Abbau markiert. Mithilfe dieses Mechanismus reguliert der NatB-Komplex die Aktivität einer Proteinkinase, die das Protein-Recycling in Pflanzen steuert“, sagt Wirtz, der im Rahmen des Excellenzclusters GreenRobust zu physiologischen Stressreaktionen von Pflanzen forscht. Die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichte internationale Studie liefert neue Erkenntnisse dazu, wie dieser grundlegende Vorgang – die sogenannte N-terminale Acetylierung – das Gleichgewicht im Proteinumsatz aufrechterhält und damit zur Stabilität des pflanzlichen Proteoms beiträgt.

Quelle: Uni Heidelberg
Forschungsergebnis

Warum Baumgrenzen nicht einfach mit der Klimaerwärmung steigen

Baumgrenzen im Schweizerischen Nationalpark, Graubünden. Foto und (c): Sabine Rumpf Uni Basel

Eine globale Studie der Universität Basel mit Beteiligung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zeigt ein überraschendes Bild: Während 42 Prozent der Baumgrenzen weltweit bergauf wandern, gehen 25 Prozent sogar zurück. Die Forschung macht deutlich: Temperatur allein erklärt diese Veränderungen nicht. Menschliche Eingriffe in die Landschaft – etwa veränderte Landnutzung – beeinflussen massgeblich, wie sich Baumgrenzen entwickeln. Die Ergebnisse der Studie Global elevational shifts and drivers of alpine treelines sind im Februar in der Fachzeitschrift International Journal of Applied Earth Observation and Geoinformation erschienen und heute der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: Uni Basel
Forschungsergebnis

Die erstaunliche Resilienzdes tropischen Chocó-Regenwalds

Tropische Regenwälder beherbergen fast zwei Drittel aller Wirbeltierarten und drei Viertel aller Baumarten: Sie sind das artenreichste Landökosystem der Erde. Mehr als die Hälfte dieser vielfältigen Regenwälder wurde aber bereits gerodet, und ihre Fläche nimmt weiterhin drastisch ab, vorwiegend für die Landwirtschaft. Besteht eine Chance auf Regeneration, und können auf gerodeten Flächen nicht nur Bäume, sondern auch die einzigartige Vielfalt an Tausenden von Tierarten zurückkommen? Mit diesen Fragen befasste sich die Forschungsgruppe „Reassembly“ unter Leitung der TU Darmstadt. Die Antwort ist überraschend eindeutig und erfreulich positiv: In Agrarflächen wachsen Bäume schnell wieder nach, sobald die Landnutzung eingestellt wurde. Auch vielfältige Tierarten siedeln sich wieder an. Die Artenvielfalt erholte sich in 30 Jahren auf mehr als 90 Prozent des ursprünglichen Niveaus. In diesem Zeitraum kehrten sogar drei Viertel der Primärwald-typischen Tier- und Pflanzenarten zurück. Das gilt zumindest für das Untersuchungsgebiet in der Region Chocó im Nordwesten Ecuadors, einer Region, in der noch wenige Primärwälder und größere Sekundärwälder vorhanden sind. Sie bilden das Reservoir vieler zurückkehrender Tier- und Pflanzenarten. Forscherinnen und Forscher von mehr als 30 Universitäten und Institutionen haben dafür die natürliche Regeneration 16 verschiedener Organismengruppen (Tier-, Pflanzen- und Bakterienarten) entlang eines Regenerations-Gradienten auf insgesamt 62 Flächen erstmals genauer untersucht. „Regenwälder als komplexes Ökosystem und artenreiche Gemeinschaft zeigen eine erstaunliche Resilienz und die Fähigkeit, wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren“, erklärt Erstautor Timo Metz, der die umfangreichen Analysen im Rahmen seiner Promotion an der Technischen Universität Darmstadt durchführte und zusammenfasste. Die Untersuchungsergebnisse wurden nun in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Quelle: TU Darmstadt
Forschungsergebnis

Wenn Bäume Sonnenbrand bekommen

Die offenen Klimakammern namens Modellökosystemanlage (Modoek) an der WSL Birmensdorf. Foto und (c): Alyssa Kullberg

Junge Bäume können hohe Temperaturen aushalten, wenn im Boden genug Wasser verfüg bar ist. Ist der Untergrund jedoch zu trocken, können sie sich nicht ausreichend abkühlen und sind anfällig für Überhitzung und Blattschäden, wie eine gemeinsame Studie der  Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und EPFL zeigt. Dazu hatten die Forschenden um Prof. Dr. Charlotte Grossiord, Joint Professorship, Gruppenleiterin, Leiterin Standort Lausanne, Wald- und Bodenökologie, Funktionale Pflanzenökologie an der WSL analysiert, wie junge Buchen und Eichen auf Hitze, Trockenheit und beides reagieren. Die Ergebnisse haben sie im Fachmagazin PNAS veröffentlicht.

Quelle: WSL
Forschungsergebnis

Blühende Deiche verbessern den Küstenschutz

Die Feldstudie fand auf einem Deich in Butjadingen an der niedersächsischen Nordseeküste statt. Foto und (c): Jan-Michael Schönebeck, LuFI

Welche Pflanzen auf Deichen am Meer wachsen und wie diese gepflegt werden, hat Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit der Bauwerke gegenüber Klimawandel und Extremwetterereignissen – das weist eine in PLOS ONE veröffentlichte Studie des Ludwig-Franzius-Instituts für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen (LuFI) der Leibniz Universität Hannover nach. In einer Feldstudie an der niedersächsischen Nordseeküste (Langwarder Groden, Butjadingen) haben die Forschenden zwei unterschiedliche Saatmischungen auf einem dafür vorgesehenen Abschnitt eines Sommerdeichs ausgebracht. Anschließend haben sie untersucht, wie die entstehenden Pflanzengesellschaften und die Bodeneigenschaften zusammenhängen. Außerdem haben sie analysiert, ob und bis zu welchem Grad eine erhöhte Artenvielfalt die mikroklimatische Stabilität von Deichen während Dürreperioden verbessern kann. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verglichen dazu eine kräuterdominierte mit einer gräserdominierten Pflanzengemeinschaft hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Bodentemperatur und -feuchtigkeit. 

Quelle: Uni Hannover
Veranstaltung

Sargassum-Algen: Fluch und Segen der Karibik

Strand in Akumal (Mexiko): Statt weißem Sand und türkisfarbenem Wasser gibt es dort braune, stinkende Haufen der Sargassum-Alge. Foto und (c): Laura Otto

Die Braunalge Sargassum hat zwei Gesichter. Seit 2011 vermehrt sie sich im Atlantik so stark, dass riesige schwimmende Algenteppiche entstanden sind. Und die bleiben nicht auf offener See, sondern werden auch an die Küsten der Karibik und Mexikos gespült. Die Algenmassen lassen Schildkröten und Korallenriffe sterben. Den Menschen vor Ort bereiten sie wirtschaftliche und gesundheitliche Probleme. Draußen auf dem Meer dagegen bilden sie einen einzigartigen Lebensraum mit hoher Artenvielfalt. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt/Main widmet der Alge nun eine Sonderausstellung, die bis 18. Oktober 2026 zu sehen ist. Die Würzburger Professorin Laura Otto hat die Ausstellung mitgestaltet. 
Im Jahr 2024 wurde Sargassum von unserer Sektion Phykologie zur Alge des Jahres gewählt.

Quelle: Uni Würzburg beim idw
Anwendung

Mit Satelliten Waldschäden schneller erkennen

Diagramm mit Störungsflächen nach Hauptbaumarten und Störungsjahren. Grafik und (c): Karsten Dunger, Thünen-Institut

Sturm, Dürre, Schädlingsbefall: Fachleute müssen schnell und detailliert wissen, wo welche Waldflächen geschädigt wurden, damit die Beräumung und aktive Wiederbewaldung zügig beginnen kann. Dafür hat das Thünen-Institut für Waldökosysteme das Fernerkundungsbasierte Nationale Erfassungssystem für Waldschäden (FNEWs) deutlich weiterentwickelt. Dabei nutzen die Forschenden Daten des europäischen Erdbeobachtungsatelliten Sentinel 2, um abgestorbene Waldflächen automatisiert zu erfassen und zu visualisieren. Sie fließen ein in das Fernerkundungsbasierte Nationale Erfassungssystem für Waldschäden (FNEWs). Das satellitengestützte Monitoring ergänzt bestehende Waldmonitoring– und Inventursysteme um jährliche, kleinteilig und flächendeckend erhobene Informationen zu Störungsgebieten im Wald. Das Modell zur Erstellung der Schadenskarten wird laufend weiter optimiert und validiert. Daher können neue methodische Verbesserungen auch rückwirkend zu Anpassungen in den Ergebnissen führen. „Damit stellen wir sicher, dass Schädigungen im Wald stets nach dem neuesten Stand der Wissenschaft erhoben und zugleich qualitätsgeprüft werden,“ sagt Dr. Katja Oehmichen vom Thünen-Institut für Waldökosysteme.

Quelle: Thünen
Förderung · Köpfe und Karrieren

Förderung für optimierte pflanzliche Mikrobiome

Dr. Eliza Loo wird durch den Klaus Tschira Boost-Fund gefördert. Foto und (c): Hamid Rouina, HHU

Die Pflanzenforscherin Dr. Eliza Loo, Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Molekulare Physiologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), wird für die kommenden zwei Jahre für ein Projekt zu mikrobiellen Gemeinschaften bei Nutzpflanzen gefördert. Ziel der im Rahmen des Klaus Tschira Boost-Funds geförderten Forschung ist es, diese Gemeinschaften zu optimieren. Loo erhielt unseren Eduard Strasburger Preis für Forschende im frühen Karrierestadium im Jahr 2024 weil sie herausfand, dass sich die an Pflanzenwurzeln siedelnden Mikroben in einzelne Abschnitte unterteilen lassen, ähnlich dem menschlichen Darm. Nun möchte sie mit dem Boost-Fund in Höhe von 120.000 Euro für zwei Jahre im Projekt Predicitve Rhizobiome Networks for Functional Microbiome Engineering die Interaktion von Mikroorganismen untersuchen. Sie will darin wurzelassoziierte Mikroorganismen (das „Rhizobiom“) kartieren sowie deren Stoffwechselaktivität untersuchen. Auf dieser Grundlage sollen Interaktionsnetzwerke erstellt werden, die die mikrobielle Integration vorhersagen können. "Letztlich geht es darum, das Mikrobiom zu optimieren und möglichst effektive Bioinokulazien für die Nutzpflanzenentwicklung bereitzustellen,“ sagt Loo.

Quelle: HHU
Forschungsergebnis

Vegetationsmuster und Ökosystem-Resilienz

Tigerbuschlandschaft in Niger. Foto und (c): Vincent van Zeijst, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Bestimmte Muster können entweder eine erhöhte oder eine verminderte Widerstandsfähigkeit des Ökosystems anzeigen. In Trockengebieten führt erhöhter Umweltstress häufig zu einer Veränderung der Vegetationsdecke: von einheitlichem Bewuchs hin zu Fleckenmustern. Einige theoretische Studien legen nahe, dass diese räumliche Selbstorganisation der Vegetation Ökosystemen hilft, die Wüstenbildung zu verzögern oder ihr sogar zu entgehen. Doch dies ist nicht generell so. Das zeigen Wissenschaftler des Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mit einem neuen Theorieansatz, der bisher vernachlässigte, aber für die Erfassung der tatsächlichen Gegebenheiten relevante Parameter berücksichtigt. Die Ergebnisse veröffentlichten die beiden Froscher in der Zeitschrift PNAS.

Quelle: HZDR
Köpfe und Karrieren

Damit Weizen und Raps widerstandsfähiger werden

Prof. Dr. Andreas Stahl, der Leiter des Fachinstituts für Resistenzforschung und Stresstoleranz am Julius Kühn-Institut in Quedlinburg, ist zum 1. April 2026 auf die Professur für Resistenz und Toleranz von Kulturpflanzen an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) berufen worden. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung mit dem Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Forschende der JLU und des JKI arbeiten schon lange intensiv zusammen, insbesondere zu Fragen der Pflanzenzüchtung. Seit dem Jahr 2022 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Einrichtungen.

Quelle: JLU
Forschungsergebnis

Agrarproduktion ist Hauptursache für verheerende Waldbrände in Südamerikas Trockenwäldern

Großflächige Brände im südamerikanischen Chaco, eine der größten Trockenwaldregionen der Welt, die sich über die Länder Argentinien, Bolivien und Paraguay erstreckt. Das Foto wurde im September 2011 im argentinischen Chaco aufgenommen. Foto und (c): Julieta Decarre, HU Berlin

Ein internationales Forschungsteam hat mit Hilfe von Satellitendaten die Feuergeschichte des Gran Chaco, einer der größten Trockenwaldregionen der Welt rekonstruiert. Demnach sind Brände vor allem auf die Ausweitung der Landwirtschaft und Rinderzucht zurückzuführen und nur in begrenztem Maße auf Klimaveränderungen. Die Ergebnisse hat das Team unter Leitung der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Bolivien und Argentinien im Fachjournal Nature Sustainability veröffentlicht.

Quelle: HU Berlin
Förderung

Fünf Millionen Euro für die Waldforschung

Forschende beobachten seit Jahren, dass die heutigen Wirtschaftswälder in Mitteleuropa zu gleichförmig aussehen: Die meisten sind mittelalt, mit dichtem Kronenschluss und ohne Totholz. Doch in jüngerer Zeit führen naturschutzorientierte Konzepte der Forstwirtschaft und immer mehr Störungen, etwa durch Windbruch oder Borkenkäferbefall, wieder für mehr Vielfalt. Besser verstehen, welche Folgen die Homogenisierung der Wälder hat und wie man sie rückgängig machen kann: Daran arbeitet die Forschungsgruppe BETA FOR. An elf Standorten in Deutschland untersuchen Fachleute aus Ökologie, Forstwissenschaft, Fernerkundung, chemischer Ökologie und Statistik zum ersten Mal experimentell, ob und wie eine größere strukturelle Vielfalt auch zu mehr Biodiversität und Multifunktionalität führt. Seit 2022 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Arbeit dieser Gruppe und hat nun die Weiterförderung für vier Jahre mit über fünf Millionen Euro bewilligt. 

Quelle: Uni Würzburg
Köpfe und Karrieren

Mendel-Medaille für den Agrarökologen Teja Tscharntke

Die Artenvielfalt ist von der Bewirtschaftungsweise landwirtschaftlicher Flächen und den Ökosystemen in der sie umgebenden Landschaft abhängig. Nutzpflanzen profitieren von Bestäubungsleistungen zahlreicher Tiere. Pflanzenfressende Insekten werden von ihren natürlichen Feinden unter Kontrolle gehalten. Wie schwindende Artenvielfalt die Landwirtschaft sowohl in gemäßigten als auch tropischen Klimazonen beeinträchtigt, untersucht der Soziologe und Biologe Teja Tscharntke der Georg-August-Universität Göttingen, der seit dem Jahr 2015 jedes Jahr „Highly Cited Researcher“ ist. Für seine grundlegenden Beiträge zur Agrarökologie ehrt ihn die Leopoldina mit der Mendel-Medaille 2026, die er am 14. März an der Leopoldina erhalten wird.

Quelle: Leopoldina
Methoden · Forschungsergebnis

Instrument zur Analyse des pflanzlichen Aktin-Zytoskeletts entwickelt

Ein Forschungsteam hat einen computergestützten Ansatz und ein dazugehöriges Tool entwickelt, mit dem sich die Aktin-Filamentstrukturen in Pflanzenzellen detailliert analysieren und rekonstruieren lassen. Das „Graph of Filaments over Time“ (GraFT) genannte Instrument könnte die Untersuchung fadenförmiger Strukturen in Pflanzenzellen revolutionieren, da es eine automatisierte und hochpräzise Verfolgung und Nachverfolgung von Filamentstrukturen ermöglicht. Die Ergebnisse der Erprobung von GraFT, das ein Team um den Potsdamer Bioinformatiker Prof. Dr. Zoran Nikoloski entwickelt hat, wurden nun in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.

Quelle: Uni Potsdam
Projekt

Planktonblüte in der Labradorsee analysieren

Im Frühjahr beginnt in der Labradorsee zwischen Grönland und Kanada eine der wichtigsten Phasen des Jahres im Ozean: Milliarden mikroskopisch kleiner Algen vermehren sich rasant und bilden eine riesige Phytoplanktonblüte. Per Satellitenbild ist dieses Phänomen als grün-blaue Verfärbung der Meeresoberfläche zu erkennen. Die Planktonblüte bildet die Grundlage vieler mariner Nahrungsnetze und wirkt zugleich als Kohlenstoffsenke, indem sie zur Aufnahme von CO2 aus der Atmosphäre beiträgt. Am Freitag ist die Expedition MSM142 mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN von Nuuk (Grönland) in die Labradorsee gestartet. Unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel untersucht ein internationales Forschungsteam, wie Strömungen, Wirbel und Fronten im subpolaren Nordatlantik Wärme, Süßwasser und Nährstoffe transportieren. Die Expedition verbindet Forschungen zur Frühjahrsblüte in der Labradorsee mit Langzeitbeobachtungen großer Strömungssysteme. Forschende des GEOMAR beteiligen sich mit Messprogrammen zu physikalischer Ozeanographie und Biogeochemie. 

Quelle: GEOMAR
Förderung

Neue Gruppe analysiert Hydraulik und Pflanzenwachstum in Reaktion auf Trockenheit

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Freitag bekannt gab, wird eine der 14 neuen Forschungsgruppen SOPHY „Der Einfluss der Hydraulik von Boden und Pflanze auf Transpiration und Pflanzenwachstum in Reaktion auf Trockenheit" gefördert, die unter der Leitung von Professor Dr. Mutez Ali Ahmed an der TU München im Rahmen der D-A-CH-Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert werden wird.

Quelle: DFG
Forschungsergebnis

Hotspots von Pflanzeninvasion verlagern sich von subtropischen auf gemäßigte Regionen

Die wärmeliebende Seidenpflanze breitet sich in den Tieflagen Österreichs zunehmen aus. Sie kann dichte Bestände bilden und verdrängt dann heimische Arten. Foto und (c): F. Essl

Ein internationales Forschungsteam hat erstmals hochauflösende globale Karten zum Invasionsrisiko für Tausende gebietsfremder Pflanzenarten unter aktuellen Bedingungen sowie unter zukünftigen Klima- und Landnutzungsszenarien erstellt. Dazu hatten die Forscher*innen globale Daten zur Verbreitung gebietsfremder Pflanzen mit Umweltvariablen kombiniert, um das Invasionsrisiko von 9.701 Arten zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die globalen Hotspots des Pflanzeninvasionsrisikos geografisch verlagern werden, wobei gemäßigte Regionen einem steigenden Risiko ausgesetzt sein werden, während das Risiko in einigen subtropischen Gebieten zurückgehen könnte. Die Studie unter der Leitung der Universität Wien wurde in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Quelle: Uni Wien
Forschungsergebnis

Evolution im Zeitraffer: Wie sich die Ackerschmalwand anpasst – oder ausstirbt

Die Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) lehrt uns, dass genetische Vielfalt das Überleben sichert. Foto und (c): Niek Scheepens, Uni Frankfurt

In einem bislang einzigartigen Feldexperiment hat ein internationales Forschungsteam die evolutionäre Anpassung der Ackerschmalwand Arabidopsis thaliana an verschiedensten Klimazonen von den Alpen bis zur Negev-Wüste untersucht. An weltweit 30 Standorten säten die Teammitglieder die Pflanzen aus, beobachteten deren Entwicklung und werteten genetische Veränderungen aus. Das Ergebnis: Viele Arabidopsis-Populationen passten sich rasch den Klimaverhältnissen an – einige jedoch starben aus. Die Ergebnisse zeigen, wie genetische Vielfalt das Überleben von Populationen sichert. Sie entstanden unter Leitung von Prof. Dr. J. F. Niek Scheepens von der Goethe-Universität, der University of California, Berkeley, und dem CNRS im französischen Montpellier und sind im Fachjournal Science veröffentlicht. Korrespondierender Autor ist Dr. Moisés Expósito Alonso, der Preisträger unseres Wilhelm Pfeffer Preises für Forschende im frühen Karrierestadium (ECRs) im Jahr 2019, der seitdem an der University of California forscht.

Quelle: Uni Frankfurt
Forschungsergebnis

Veränderte Vegetation auf aufgetautem Permafrostboden verstärkt die Emission von Treibhausgasen

Mosaikartige Landschaft im Torfmoor von Stordalen bei Abisko in Schweden mit Torfhügel-, Moor- und Marschbereichen. Die ursprünglichen Torfhügel gehen beim Auftauen des Permafrostbodens in Moore und schließlich in noch stärker vernässte Marschen über. Foto und (c): Marie Mollenkopf

Auf dem auftauenden Permafrostboden in der Arktis ändert sich die Zusammensetzung der dort wachsenden Pflanzengemeinschaften: Gräser können langsam wachsende Sträucher verdrängen. Zwar binden diese Gräser mehr Kohlendioxid als die vorherigen Pflanzengemeinschaften, im Jahresverlauf führen sie allerdings zu deutlich mehr Methanemissionen – das ist ein Treibhausgas, das den globalen Temperaturanstieg vielfach stärker als Kohlendioxid vorantreibt. Ein Forschungsteam der Universität Tübingen untersuchte dieses Beziehungssystem zwischen den Pflanzen und den feuchten bis nassen Böden. Ziel war es, den Einfluss der Pflanzen auf die Freisetzung von Treibhausgasen unter wechselnden jahreszeitlichen Bedingungen im auftauenden Permafrost-Torfmoor von Stordalen nahe Abisko in Schweden zu quantifizieren. Professorin Marie Muehe von der Universität Tübingen und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und Professor Andreas Kappler von der Universität Tübingen leiteten die Untersuchungen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Global Change Biology veröffentlicht.

Quelle: Uni Tübingen
Forschungsergebnis

Sukkulenten als Vorbild: Neue Chance für Pflanzen bei Dürre?

Regenerierende Kalanchoë laxiflora in Gewebekultur. Diese Methode wurde entwickelt, um diese Modellsukkulente für die Forschung gezielt genetisch zu verändern. Foto und (c): Heike Lindner

Mit Wasser haushalten wie eine Sukkulente: Ein Forschungsteam hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem eine unscheinbare Sukkulente die Aufnahme von Kohlendioxid über die Blattoberfläche so fein reguliert, dass sie genug davon für die Photosynthese erhält, ohne dabei zu viel Wasser zu verlieren – und somit wassersparend leben kann. Das Team hat an der Blattsukkulente Kalanchoë laxiflora aufgezeigt, wie sich bei diesen wassersparenden Pflanzen spezialisierte Spaltöffnungen bilden. Im Zentrum der aktuellen Studie steht das sogenannte MUTE-Protein, eine Art Gen-Schalter, der steuert, wie sich die Zellen der Spaltöffnungen formen. Die Erkenntnisse des internationalen Teams unter der Leitung von Forschenden des Instituts für Pflanzenwissenschaften und dem Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern könnten dafür genutzt werden, Nutzpflanzen trockenresistenter zu machen und Erträge bei Hitze und Dürre zu sichern. Veröffentlicht sind die Ergebnisse im Fachmagazin Science Advances

Quelle: Uni Bern
Publikation

Neue Publikationsmöglichkeiten für die Wissenschaft: Deutschland beteiligt sich an Open Research Europe

Die Open-Access-Publikationsplattform Open Research Europe (ORE) wird ab diesem Jahr von einem Verbund von Forschungs- und Förderorganisationen aus elf europäischen Ländern getragen. Das meldet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Bisher stand die Publikationsplattform nur Begünstigten aus den EU-Forschungsrahmenprogrammen offen. Mit der Ausweitung der Trägerschaft wird die Möglichkeit eröffnet, dass alle an deutschen Forschungseinrichtungen tätigen Wissenschaftler*innen, unabhängig von einer Projektförderung, die Plattform kostenfrei nutzen können. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ist für Deutschland Vertragspartner im Verbund, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) übernimmt die Durchführung auf nationaler Ebene und die Mitwirkung in der ORE Funders’ Group sowie im Executive Committee in ihrer Funktion als Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft. 

Quelle: DFG
Forschungsergebnis

Selbst bei 2 Grad Erwärmung sind extreme globale Klimafolgen möglich

Ernteausfälle durch Dürre. Foto und (c): André Künzelmann, UFZ

Extreme klimatische Auswirkungen auf Menschen und Umwelt werden häufig mit sehr hohen globalen Erwärmungsniveaus von drei oder vier Grad Celsius in Verbindung gebracht. Eine neue Studie zeigt, dass diese Annahme zu kurz greift. Denn auch eine moderate Erwärmung von 2 Grad Celsius könnte erhebliche Klimarisiken für Sektoren mit besonderer gesellschaftlicher und ökologischer Bedeutung mit sich bringen, etwa Starkniederschläge in dicht besiedelten Regionen, Dürren in wichtigen Agrargebieten und extreme Feuerwetterbedingungen in Wäldern. Dies unterstreicht, wie dringlich schnelle Klimaschutzmaßnahmen sind, um die Risiken zu begrenzen. Die Studie unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) ist im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

Quelle: UFZ
Forschungsergebnis

Europas Naturschutzgebiete neu denken

Niederwald in einem Schutzgebiet im Landkreis Göttingen, das zum Natura-2000-Netzwerk gehört: Die Niederwaldwirtschaft schafft einen Wald, in dem viel Licht auf den Boden gelangt. So erhält sie geschützte licht- und wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten, wie beispielsweise Orchideen. Foto und (c): Tobias Plieninger

Natura 2000 gilt als Meilenstein des Naturschutzes: In dem EU-weiten Netz aus rund 27.000 Schutzgebieten sollen wildlebende Pflanzen- und Tierarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben. Es ist das weltweit größte Schutzgebietsnetz über Ländergrenzen hinweg. Doch viele der dort geschützten Arten und Lebensräume sind nicht in einem günstigen Erhaltungszustand, sagen Fachleute. Und mancherorts fehle es an gesellschaftlicher Unterstützung. Forschende der Universitäten Göttingen und Kassel zeigen nun, wie ein biokultureller Ansatz neue Wege eröffnen kann, indem Aspekte wie Traditionen, Werte und Wissen der lokalen Bevölkerung in den Naturschutz einfließen. Vor dem Ziel der EU, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Flächen von Land und Meer unter Schutz zu stellen, könne dies zur Weiterentwicklung des Natura-2000-Netzwerks beitragen. In einem Artikel in der Fachzeitschrift Conservation Letters stellen Forschende Maßnahmen vor, mit denen Natur- und Kulturlandschaften gemeinsam gedacht und Menschen eingebunden werden.

Quelle: Uni Göttingen
Forschungsergebnis

Das evolutionäre Geheimnis des Kalifornischen Mohns

Charakteristische Merkmale von Pflanzen wie Inhaltsstoffe oder Blütenfarbe können durch höchst unterschiedliche Evolutionsgeschichten entstanden sein. Das zeigt eine internationale Studie zum orange blühenden Kalifornischen Mohn (Eschscholzia californica) unter der Leitung von Forschenden der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Das Forschungsteam hat die Biosynthesen von Alkaloiden und Carotinoiden sowie von Blütenkontroll-Faktoren dieser Pflanze auf genetischer Ebene verglichen. Dabei analysierten die Forschenden erstmals ein Transkriptom, also die Gesamtheit aller durch das Übersetzen von DNA erstellten RNA-Transkripte. Ihre Ergebnisse sind heute im Fachmagazin The Plant Cell erschienen. Die umfangreichen Transkriptom-Daten liefern eine wertvolle Ressource für zukünftige Evolutionsstudien sowie für die Suche nach pharmakologisch interessanten Wirkstoffen.

Quelle: JLU
Forschungsergebnis

Warum Pflanzen an trockenen Böden scheitern

Pflanzen müssen mit ihren Wurzeln Wasser aus dem Boden saugen – gegen den Widerstand von Kapillarkräften, die das Wasser im Boden zurückhalten. Wie Modellrechnungen zeigen, steigen diese Kapillarkräfte sehr steil an, wenn die Poren im Boden beginnen auszutrocknen. Die Saugkraft der Pflanzen wird dadurch bestimmt, dass die Poren im Boden dann fast nichts mehr hergeben. Die Ende Januar im Fachmagazin Science veröffentlichten Ergebnisse des Teams der Eidgenössischen Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) erklären, warum der Erfolg von Züchtungsprogramme für dürretolerante Pflanzen bisher ausgeblieben ist, wie die EHT Zürich heute bekannt gibt.

Quelle. ETH Zürich
Ausschreibung · Förderung

Werner und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung 2027

Die Werner und Inge Grüter-Stiftung hat die Ausschreibung für ihren mit 15.000 Euro dotierten Preis für Wissenschaftsvermittlung 2027 gestartet. Der Werner und Inge und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung wird für hervorragende Arbeiten auf naturwissenschaftlichen Gebieten unter Bevorzugung von Evolution, Paläontologie, Meeresbiologie, Botanik und Kosmologie vergeben, die das Ziel haben, wissenschaftliche Ergebnisse über die Grenzen ihrer jeweiligen Disziplinen hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Preis für Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum ist dotiert mit € 15.000,00. Es sind Eigenbewerbungen wie Vorschläge durch Dritte möglich. Besonders erwünscht sind Bewerbungen jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Rein wissenschaftliche Publikationen können nicht berücksichtigt werden. Bewerbungsschluss ist der 1. Juni 2026.

Quelle: Grueter Stiftung
Stellenangebote
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PhD position (m/f/d)

Role of sex ratio bias for the evolution of sex chromosomes in willows (Salix)

University of Uppsala, Department of Ecology and Genetics, Uppsala, Sweden

Start: as agreed

Deadline: 30 April 2026

Details: University of Uppsala

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Doktorand*in (m/f/d)

Blasentang Wiederansiedlung" im Projekt "FUBLUC – Seetang Fucus als Blue Carbon Speicher"

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Forschungseinheit Experimentelle Ökologie, Kiel, Deutschland

Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Deadline: 12. April 2026

Details: GEOMAR

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Doctoral position (m/f/d) 

Tree-water-relations: Sensing water potentials from leaf to stand scale

University of Freiburg, Ökosystemphysiologie, Project B3.1 within Collaborative Research Center (CRC) 1537 ECOSENSE, Freiburg, Germany

Start: July 2026

Deadline: 15 April 2026

Details (pdf)

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Postdoctoral Researcher for 5 years (m/f/d)

How streptophyte cells process environmental information and translate it into growth and physiological responses

Georg-August-Universität Göttingen, Institute for Microbiology and Genetics, Department of Applied Bioinformatics, Göttingen, Germany

Start: 1 May 2026

Deadline: 14 April 2026 

Details: Göttingen University

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PhD position (m/f/d)

Molecular Plant Science

GreenRobust Cluster of Excellence, University of Heidelberg, Germany

Start: around 1 July 2026

Deadline: 15 April 2026

Details (pdf)

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PostDoc position (m/f/d)

Plant Evolutionary Ecology 

GreenRobust Cluster of Excellence, University of Tübingen, Germany

Start: around 1 July 2026

Deadline: 15 April 2026

Details (pdf)

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PhD position (m/f/d)

Plant Evolutionary Ecology 

GreenRobust Cluster of Excellence, University of Hohenheim, Germany

Start: around 1 July 2026

Deadline: 15 April 2026

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Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d)

Moderne integrative Taxonomie und maschinelles Lernen zur Entschlüsselung retikulater Artbildung bei Pflanzen – eine Pilotstudie am Beispiel von Thymus (Lamiaceae)

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Biodiversität, Ökologie und Evolution und dem Senckenberg Institut für Pflanzenvielfalt Jena (SIP), Jena, Deutschland

Start: baldmöglichst

Deadline: 30 April 2026

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Research Associate (m/f/d)

Root carbon dynamics, soil carbon sequestration and climate change in savannas of Southern Africa

Hamburg University, Faculty of Mathematics, Informatics and Natural Sciences, Department of Biology, Institute of Wood Science, Hamburg, Germany

Start: 1 September 2026

Deadline: 14 April 2026

Details: Uni Hamburg

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PostDoc position (m/f/d)

Do single traits synergize to boost macroevolution? - Why are there so many orchid species?

State Museum of Natural History Stuttgart (SMNS), Stuttgart, Germany

Start: as soon as possible

Deadline: 12 April 2026

Details (pdf)

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PhD student position (m/f/d)

Developmental mechanisms behind syncephalia evolution in the sunflower family (Asteraceae)

University of Warsaw, Faculty of Biology, Institute of Evolutionary Biology, Warsaw, Poland

Start: October 2026

Deadline: 17 April 2026

Details (pdf)

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PostDoc position (m/f/d)

How changes in meristem patterning drive evolutionary innovations: insigths from syncephalia in the sunflower family (Asteraceae)

University of Warsaw, Faculty of Biology, Institute of Evolutionary Biology, Warsaw, Poland

Start: October 2026

Deadline: 30 April 2026

Details (pdf)

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15 PhD positions (m/f/d)

Plant cell biology: Nuclear architecture and chromatin and advanced imaging analysis

Marie Curie Doctoral Network ‘AGILE’: open positions across the UK, France, Germany, Switzerland, Sweden and the Czech Republic

Start: September 2026

Deadline: 15 April 2026

Details (pdf)

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In Forschung, Lehre und Wissenschaft ausgeschriebene Stellen

Kontakt zur Redaktion:   position [at] deutsche-botanische-gesellschaft.de     

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Empfohlen
Plant Biology · DBG

Review: Growth, omics and imaging methods and roots' responses under multifactorial abiotic constraints

Integrative growth, omics and imaging methodologies taken together to decode root responses under multifactorial abiotic constraints, revealing synergistic, antagonistic and neutral interaction logics essential for predictive stress biology and climate-resilient crop improvement.

Since plants rarely face single stressors in isolation but often encounter multifactorial constraints such as drought x salinity, heat x nutrient limitation or sequential flooding and drought, authors Saini, Nanda, Sachan and Kumar summarize methodological advances that enable the study of root responses beyond reductionist paradigms. The combinations of multiple stressors often produce synergistic, antagonistic or neutral interactions that cannot be inferred from single-stress studies. They analyse growth and performance assays, targeted molecular assays and high-resolution omics technologies and imaging methodologies. The authors also propose integrative frameworks that merge phenotyping, omics and imaging with computational modelling to disentangle the logic of root acclimation under multifactorial conditions. By bridging methodological layers, this review provides a roadmap for advancing plant stress biology toward predictive and translational frameworks, with direct implications for breeding resilient crops in the context of climate change.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2026) 

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DOI: 10.1111/plb.70201
Plant Biology · DBG

Review: Nonsense-mediated decay as RNA quality control mechanism - an opportunity for developing viral interference in plants

Plant NMD as a central RNA quality control and regulatory mechanism to combat viral attacks in plants, highlighting how plant viruses exploit or evade host NMD pathways to enable successful infection.

Nonsense-mediated decay (NMD) is a crucial RNA surveillance mechanism that not only prevents synthesis of harmful truncated proteins but also keeps an eye on the quality and quantity check of mRNA in an efficient manner for effective gene expression. Since virusses and their hosts are in a continuous arms race to establish establish infection, several families of plant RNA viruses were documented to have NMD substrate features as a by-product. By targeting the NMD pathway, it is possible to reduce the stability of pathogenic RNAs, leading to decreased pathogen viability and resistance. The review by the authors Rana, Luha and Kumar explores the mechanisms of NMD, its role in RNA quality control and the potential applications of manipulating NMD to combat pathogen resistance in agricultural and natural ecosystems. It also discusses the viral system circumventing the host NMD for their successful replication in plants. Moreover, an increased number of studies on the evasion mechanism of RNA viruses from host NMD provide insight into the molecular means of the NMD mechanism and may be linked to device defence strategies in agro-economic plants, which is an interesting future research possibility.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2026) 

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DOI: 10.1111/plb.70176
Plant Biology · DBG

Viewpoint: Strategies to store recalcitrant seeds to conserve plant genetic resources

In recalcitrant seeds with epicotyl dormancy, the epicotyl elongates and may form a swollen tuber-like structure. It then pauses growth, functioning independently of the seed. At this stage, it may be excised, dried and stored at about −20 °C or under cryogenic conditions.

Recalcitrant seeds are highly sensitive to drying and chilling, which limits their storage using conventional seed banking methods. In the viewpoint article "Exploring novel and innovative storage strategies for recalcitrant seeds", author K.G. Jaganathan suggests a technique that may be a solution to store these seeds. In recalcitrant seeds with epicotyl dormancy, the epicotyl elongates, sometimes forming a swollen tuber-like structure, then pauses growth while functioning independently of the seed, at which point it can be excised, dried and stored at about −20 °C or under cryogenic conditions. Integrating physiological, molecular and ecological knowledge is essential for developing innovative, tissue-specific protocols to improve seed longevity and conservation outcomes, thereby enhancing biodiversity preservation and agricultural resilience under rapidly changing environmental conditions.

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DOI: 10.1111/plb.70199
Plant Biology · DBG

Review: Harnessing benzamides as plant stress inhibitors to enhance crop resilience and stress management

Benzamides boost crop resilience by inhibiting poly(ADP-ribose) polymerase (PARP) to enhance stress tolerance and, through their antimicrobial, herbicidal, and insecticidal derivatives, they offer broad protection for sustainable crop improvement

How benzamides could be used to inhibit plant stress, promote growth, and to manage crop resilience is summarized by authors Koetle, Motaung, and Amoo. In their review they delve into the mechanisms of action, applications, and potential benefits of benzamides, especially focusing on their role as poly(ADP-ribose) polymerase (PARP) inhibitors. They also describe, how benzamides modulate stress responses by inhibiting PARP activity, which is crucial for DNA repair and maintaining genomic stability. The review also highlights antimicrobial, herbicidal, and insecticidal properties of benzamides, which enhance plant defence mechanisms against various pests and diseases. In summary, benzamides offer multiple approaches to enhancing crop resilience and stress management, with significant implications for sustainable agriculture.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2025)

DOI: 10.1111/plb.70150
Plant Biology · DBG

Review: Pteridophyte chitinases - a promising resource for sustainable biopesticides

Potential of pteridophyte-derived chitinases as promising candidates for the development of biopesticides in sustainable agriculture, characterized by unique structural and functional features.

In their review authors Annapoorneshwari, Sharma, and Hegde highlight the need for increased research on pteridophyte chitinases to harness their potential as valuable resources for cutting-edge biopesticides and other biotechnological applications, since chitinases catalyse the degradation of chitin, a major component of fungal cell walls and arthropod exoskeletons. They therefore summarize current research results on fern chitinases, particularly in Pteris ryukyuensis and Equisetum arvense, that revealed distinct features, such as LysM domains, which enhance chitin-binding and antifungal activity. They also describe results on thermal stability, specific binding to chitin oligosaccharides, and the behaviour of engineered multimeric LysM domains fused with catalytic domains. These findings highlight the potential of pteridophyte chitinases in developing improved biopesticides against fungal pathogens. The unique
evolutionary position of the over 450 million years old pteridophytes,  including ferns and lycophytes, among non-vascular and seed plants suggests they may harbour additional novel chitinase variants with diverse biochemical properties.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2025) 

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DOI: 10.1111/plb.70093
Plant Biology · DBG

Review: The tasiR-ARF pathway in plants - origin, functions, and interplay of miR-390, tasiRNAs and ARF3

Trans-acting small interfering RNAs (tasiRNAs) that silence a subset of Auxin Response Factors (ARF) are crucial for plant growth, developmental timing, proper organ patterning, and coping with stress.

The versatility of the tasiR-ARF pathway in land plants according to known developmental and environmental responses where the phytohormone auxin plays an essential role, is discussed in this review by authors López-Ruiz, Juárez González, Jiménez-Ortega, Reyes, and Dinkova. The biogenesis of Trans-acting small interfering RNA (tasiRNAs), only found in plants, requires an initial miRNA-mediated cleavage of RNA precursors transcribed from TAS genes. TasiRNAs act in trans to silence gene expression by cleaving mRNAs with sequences partially complementary to their own. The miR390-TAS3-ARF pathway is highly conserved among land plant lineages and exerts its function by silencing a subgroup of Auxin Response Factor (ARF) genes; these tasiRNAs are termed tasiR-ARFs. Many downstream auxin signals are mediated by ARFs. These pathway functions are critical for plant growth, developmental timing, and correct organ patterning, such as leaf morphology and polarity, lateral root architecture, and flowering, as well as coping with stress. The phenotypes caused by mutations affecting tasiR-ARF production vary across plant species. One way to unify the diverse roles of this pathway would be through auxin response integration, possibly by exploring the evolution of ARF3 transcription factors and downstream genes.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2025)

DOI: 10.1111/plb.70154
Plant Biology · DBG

Viewpoint: Why tropical forests vary in their response to hydrologic changes and implications for modelling

Tropical forests vary in their response to changing hydrologic regimes because past climate, soils, and evolutionary history influence how their constituent trees will respond.

As authors Cheesman and Cernusak lay out in their article "Susceptibility of tropical trees to drought: Context across scales" that the variability in their responses should be understood in the context of interacting legacies across scales. They describe

  • continental scales, where evolutionary history and past climatic filters have left distinct imprints on forest composition, and 
  • landscape scales, where edaphic and hydrological heterogeneity constrain species distributions and
    functional strategies. 

They finally highlight the importance of integrating historical and environmental filters into predictive models of tropical forest futures. 

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2025) 

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

DOI: 10.1111/plb.70156
Plant Biology · DBG

Review: How multiple plant hormones orchestrate the success of flowering and plant reproduction

The review unpacks hormonal networks in flower development, revealing how ‘bud to bloom’ transitions shape yield and plant resilience.

In the article “Bud to bloom”—hormonal coordination in floral initiation” the authors Baral, Vainer, Melzer, Hause, and Panda delve into current knowledge and address lingering questions regarding hormone-mediated flower development. They summarize current knowledge of this complex network of multiple plant hormones that orchestrate plant reproduction and address the significant gaps in our understanding of hormonal regulation and the intricate crosstalk between hormones. This opens a way for innovative strategies in effective fruit set management and crop improvement.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2025) 

DOI: 10.1111/plb.70089
Plant Biology · DBG

Review: Duckweeds - model organisms for research on plant sterols and steroids

Duckweeds (Lemnaceae), the fastest-growing angiosperms and promising vegan protein source, offer a powerful model to address key questions in plant physiology.

The authors Klein, Appenroth and Sree summarize the knowledge on the very productive monocot Duckweed and its possible role as a powerful model to address key questions and problems in plant physiology, with a strong focus on sterol and steroid biology. Especially since Lemnaceae are a promising vegan protein source useful as animal feed and in human nutrition. The authors provide details on biosynthesis and function of phytosterols, sterol conjugates, brassinosteroids, and specialized steroidal metabolites, such as cardenolides. And they also discuss how current knowledge can be translated to solve agricultural and industrial problems.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2025) 

DOI: 10.1111/plb.70095
Plant Biology · DBG

Review: hydraulic traits and water use strategies of mountain shrubs and dwarf shrubs

Shrubs show a wide range of hydraulic strategies to achieve a balanced and favourable water status in mountain areas.

The authors Musso, Ganthaler, and Mayr not only summarize a literature review on a total of 104 publications on the water use strategies of mountain shrubs in which they focus on main hydraulic traits, water uptake, transport and release, as well as hydraulic limitations in summer and winter. In the review "Global variability in hydraulic traits and water use strategies of mountain shrubs and dwarf shrubs" they also measured leaf cuticular conductance in selected Alpine species. The dataset revealed a wide range of specific hydraulic conductivity (ks; 0.8–25.8 × 10-4 m2s-1 MPa-1), with highest values in tundra shrubs, and of the water potential at 50% conductivity loss (Ψ50; -11.8 to -0.29 MPa), with lowest values in steppe and temperate dry summer species. Deep-rooted shrubs from arid environments had access to more reliable water sources, while others relied on shallow but nutrient-rich soil water. No clear trend was observed along elevation or precipitation gradients, suggesting a wide range of hydraulic strategies to achieve a balanced water status. The authors also address the gaps in the geographic distribution of available studies.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2025)

DOI: 10.1111/plb.70088
Plant Biology · DBG

Review: how trees and forests will respond to increasingly unpredictable climate with compound droughts

Physiological and ecological responses of trees to emerging compound droughts from a water demand and supply perspective, as well as the role of acclimation and consequences for ecosystem-level functions.

In the article "Impact of emerging compound droughts on forests: A water supply and demand perspective" the authors C. Werner,  M. Bahn,  T. E. E. Grams,  C. Grossiord,  S. Haberstroh,  G. Lenczner,  D. Tuia,  H. Vallicrosa not only summarize physiological and ecological responses of trees to emerging compound droughts, but also explain the role of acclimation and consequences for ecosystem-level functions. They explore the physiological and ecological mechanisms underlying tree water and carbon regulation during these extreme conditions, focusing on the balance between water demand and supply, the role of acclimation, and its consequences for ecosystem-level functions. By examining the mechanisms at play from the organ to the ecosystem-scale, they provide a comprehensive understanding of how trees and forests are likely to respond to an increasingly unpredictable climate with a higher likelihood of compound
droughts.

Read whole paper open access in our scientific journal Plant Biology (2025) 

DOI: 10.1111/plb.70080
Plant Biology · DBG

Review: drought responses in ornamental plants for horticulture and strategies for resilience

How drought stress alters the visual appeal and ecological function of ornamental plants and innovative strategies to enhance their resilience.

In their review "Drought-induced aesthetic decline and ecological impacts on ornamentals: mechanisms of damage and innovative strategies for mitigation" the authors S. Chachar, N. Ahmed, and X. Hu summarize drought responses in ornamental plants by emphasizing hormone regulation, antioxidant defence, and gene expression changes. They focus on the dual challenge of ensuring drought tolerance while preserving aesthetic traits, which sets ornamentals apart from other plant types. The authors present innovative management strategies, such as genetic engineering (e.g., CRISPR-Cas9), transcription factor manipulation, and exogenous applications of hormones and biostimulants to enhance resilience, as well as solutions to mitigate drought-induced damage. This review underscores the urgent need for integrated molecular, physiological, and horticultural strategies to balance these demands, offering a roadmap to sustain the aesthetic and ecological contributions of ornamentals in an era of increasing climate variability. 

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2025) 

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

DOI: 10.1111/plb.70074
Plant Biology · DBG

Review: Sustainable production of capsaicinoids through organellar genome editing

Recent advances for genetic improvement of Chilli peppers

In their review "Genome blaze: engineering chilli pepper chloroplasts for sustainable production of capsaicinoids through organellar genome editing" the authors M. Bulle,  S. Abbagani,  A. Raza summarize recent advances for genetic improvement of Chilli peppers, enriched with heightened levels of phytochemicals, such as capsinoids (CATs) and capsaicinoids (CAPs) with potential health benefits. The expression of specific genes is crucial to stimulate the CAT and CAP levels in response to environmental conditions. The authors also highlight recent advancements in CRISPR/Cas and plastid engineering within Capsicum, coupled with application of base editing approaches for editing plant organelle DNA. The review also assesses the challenges and opportunities in the pursuit of commercial and sustainable production of bioactive compounds specific to Capsicum species.

Read whole paper in our scientific journal Plant Biology (2025)  

(DBG's members are able to access all Plant Biology papers via our intranet).

DOI: 10.1111/plb.70067
Veranstaltungen
DBG · Veranstaltung

DBG Termine

Next DBG's Hot Topic Workshop for ECRs

13 - 15 April 2026: FIB-milling and Cryo-Electron Tomography, in Basel, Switzerland

Botanik-Tagung 2026

6 - 10 September 2026: International Conference of our German Society for Plant Sciences, the Botanik-Tagung, in Bochum, Germany.  

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Hinweise auf weitere Tagungen erhalten Mitglieder regelmäßig im Newsletter inkl. Termine für DBG-geförderte Tagungen

Geförderte Tagungen 2026

3rd French-German Maize Breeder School 

Bonn University, Germany
3 – 4 November 2026
Antragstellend: Prof. Dr. Frank Hochholdinger 

13th PhD School Plant Development

Neustadt an der Weinstraße, Germany
23 - 25 September 2026
Antragstellend: Prof. Dr. Michael Raissig
Website: https://raissiglab.org/plantdevoschool/ 

Complexome Profiling in Plants: Exploring Organellar Protein Networks - DBG's Eduard Strasburger Workshop

Leibniz Universität Hannover
22 - 24 September 2026
Antragstellende: Dr. Nils Rugen, Matthias Döring

Botanik-Tagung, International Conference of our German Society for Plant Sciences

Bochum, Germany
6 - 10 September 2026
Antragstellend: Prof. Dr. Christopher Grefen
Website: https://botanik-tagung.de

FEBS Workshop - Protein termini 2026: From mechanisms to biological impact (FEBS Advanced Course) 

Palermo, Italy
3 – 6 June 2026
Antragstellend: Prof. Dr. Nico Dissmeyer
Website: https://proteintermini.org/meeting, Poster and Programme (April 2nd

Structural Biology – Visualization of the photosynthetic machinery via FIB-milling and Cryo-ET - DBG's Eduard Strasburger-HOT TOPIC-Workshop

Biozentrum Basel, Switzerland
13 -15 April 2026
Antragstellend: Dr. Davide Tamborrini
Website: DBG Hot Topic Workshop 

39. Molecular Biology of Plants Conference 

Unserer Sektion Plant Physiology and Molecular Biology
16 - 19 March 2026
Sportschule Hennef, Deutschland
Antragstellend: Prof. Dr. Hans-Henning Kunz
Website: https://www.pflanzen-molekularbiologie.de/en/conference-molecular-biology-of-plants 

68th Maize Genetics Meeting 

Cologne, Germany
26 February - 1 March 2026
Antragstellend: Prof. Dr. Frank Hochholdinger
Siehe Tagungsbericht mit Fotos in den Actualia 

24. Mitteldeutsche Pflanzenphysiologie-Tagung

Universität Dresden, Deutschland
27 – 28 Februar 2026
Antragstellend: Prof. Dr. Jutta Ludwig-Müller
Siehe Tagungsbericht mit Foto in den Actualia 

Newsroom
Pressemitteilung

Alge des Jahres 2026: Trebouxia – verstecktes Kraftwerk in Flechten und Spezialistin für extreme Lebensräume

Mehrere runde Trebouxia-Zellen, deren feine Strukturen – etwa die deutlich abgegrenzten Chloroplasten (grün) und lichtbrechenden Zellwände (weiß und lila) – in der Kombination aus Dunkelfeld- und Polarisationsmikroskopie kontrastreich hervorgehoben werden. Aufnahme: Dr. Patrick Jung

Die Sektion Phykologie in unserer Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) hat die Grünalge Trebouxia zur Alge des Jahres 2026 gewählt. Damit rückt eine Organismengruppe in den Fokus, die seit Jahrmillionen eine zentrale Rolle in der Besiedlung unserer Erde spielt – und dies meist unbeachtet, verborgen in den vielgestaltigen Körpern der Flechten. Trebouxia ist die häufigste photobiontische Partnerin von Flechtenpilzen und damit ein zentraler Motor ganzer Ökosysteme. Dr. Patrick Jung, Algen- und Flechtenforscher von der Hochschule Kaiserslautern untersucht, wie es Algen wie Trebouxia schaffen, an den extremsten Standorden unseres Planeten zu wachsen und dabei wichtige Funktionen für ihre Umwelt und das Entstehen von Ökosystemen zu erfüllen.

Weiterlesen / weitere Fotos + Video der Alge Trebouxia
DBG · Pressemitteilung

Wurzeln sind wie der Darm, neues Enzym entdeckt und neue Labormethode etabliert: Preise für drei Pflanzen-Forschende

Dr. Eliza Loo, Dr. Henryk Straube und Dr. Martin Lewinski (im Uhrzeigersinn, startend von oben rechts) erhalten die diesjährigen Preise für exzellente Pflanzenforschung im frühen Karrierestadium. Fotos: Linus Börnke, Denise Blume und Julieta Mateos

Für herausragende Forschungsergebnisse zeichnet die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) Dr. Eliza Loo (Düsseldorf), Dr. Henryk Straube (Hannover/Kopenhagen) und Dr. Martin Lewinski (Bielefeld) aus. Wie Loo herausfand, lassen sich durch die dort siedelnden Mikroben Pflanzenwurzeln in einzelne Abschnitte unterteilen, ähnlich dem menschlichen Darm. Winzige Mengen seltener Desoxynukleotide können dank Straubes Arbeit gemessen werden, wobei er ein Nukleotid-abbauendes Enzym entdeckte. Lewinski etablierte eine Methode zur Analyse RNA-bindender Proteine in lebenden Pflanzen, was nun deren Regulationsnetzwerk erforschen lässt. Die drei werden ihre Ergebnisse im September auf der internationalen Botanik-Tagung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vorstellen, zu der sich mehr als 600 Teilnehmende angemeldet haben.

 

Pressemitteilung

Alge des Jahres 2024: Sargassum – von schädigenden Massenblüten zum nachhaltigen Rohstoff

Sargassum fluitans. Die gut sichbaren Schwimmblasen erlauben ein Treiben an der Meeresoberfläche. Foto: Miriam Philippi

Die Weltmeere beherbergen zahlreiche Algenarten, von mikroskopisch kleinen Einzellern bis hin zu meterlangen Seetangen. Zu letzteren gehört auch die freischwimmende Braunalge Sargassum (Golftang), die mit ihren Massenblüten die Oberfläche des atlantischen Ozeans von Afrika bis Amerika durchspannen kann. Dr. Mar Fernández-Méndez und Dr. Miriam Philippi vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI), erforschen die Kohlenstoff- und Nährstoffkreisläufe dieser Massenblüten, deren Funktion als vielfältiger, artenreicher Lebensraum sowie ihr Potenzial, erdölbasierte Stoffe zu ersetzen und gleichzeitig CO2 zu binden. Die Sargassum-Arten, S. natans und S. fluitans, kommen ausschließlich als freischwimmende Algen vor, was sie zu einer Besonderheit unter den Großalgen macht. Die Algenforscher*innen der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben Sargassum deshalb zur Alge des Jahres 2024 gekürt.

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DBG · Politik

Stellungnahme: DBG zum Regulierungsvorschlag der EU für Neue Genomische Techniken

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission vom 5. Juli 2023 zur Regulierung der Nutzung von mit neuen genomischen Techniken (NGT) erzeugten Sorten, um das Gentechnik-Recht an den aktuellen Wissensstand anzupassen. Es hat sich aus wissenschaftlicher Sicht als sinnvoll erwiesen, neue Pflanzensorten nach ihren Eigenschaften und nicht nach Art ihrer Erzeugung zu bewerten. Die DBG schätzt die Vorschläge der EU zur Kategorisierung und den einzelnen genetischen Änderungen im Folgenden ein und schlägt konkrete Präzisierungen vor.

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Pressemitteilung

Alge des Jahres 2023: Die landlebende Jochalge Serritaenia baut ihren eigenen Sonnenschirm

Serritaenia-Kolonien auf den Blättchen des Frauenhaarmooses, gesammelt im Oberbergischen Land. Foto: Sebastian Hess

Die feuchten Wälder des ozeanisch geprägten westlichen Deutschlands beherbergen eine reiche Algenflora. Anna Busch und Dr. Sebastian Hess von der Universität zu Köln untersuchen seit einigen Jahren schwärzliche Überzüge auf Moosen, Totholz und Baumstämmen. Diese entpuppten sich durch ihre mikroskopischen und genetischen Analysen als eine neue Mikroalgen-Gattung mit einer bis dato unbekannten und ziemlich einzigartigen Sonnenschutzstrategie. Wie die Biolog*innen herausfanden, bilden die Algen farbige Gallerthüllen, die effizient Licht und UV-Strahlung blocken und so ein Leben an Land ermöglichen. Busch und Hess, die der „Sonnenschirmalge“ auch einen wissenschaftlichen Namen verliehen haben, sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Diese kürte die Gattung Serritaenia aufgrund ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten zur Alge des Jahres 2023.

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DBG · Pressemitteilung

Drei Wissenschaftspreise verliehen: Photosynthese, Fertilität und Pfropfen

Die drei Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Rabea Meyberg, Dr. Meike Hüdig und M.Sc. Kai Steffen Bartusch. Fotos: Rabea Meyberg, Manuel Balparda, Syahfitri Retno Wulandari

Wie ein effizientes Enzym der Photosynthese funktioniert, warum sich ein Moos nicht mehr sexuell vermehren konnte, und wie Temperatur und ein Hormon das Ergebnis beim Pfropfen verbessern, sind die Themen der drei Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Meike Hüdig, Dr. Rabea Meyberg und M.Sc. Kai Steffen Bartusch erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanik-Tagung, International Conference of the German Society for Plant Sciences, vom 28. August bis 1. September in Bonn. Die mit jeweils 2.000 bis 2.500 Euro dotierten Preise für Forscherinnen und Forscher im frühen Karrierestadium sollen die wissenschaftliche Laufbahn der drei beflügeln, wie schon die früher verliehenen Auszeichnungen der DBG.

Details zu den Forschungsergebnissen, Papern und alle Fotos

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Pressemitteilung · Sektionen

Alge des Jahres 2022: Panzergeißler Stylodinium droht zu verschwinden, bevor seine kuriose Lebensweise erforscht ist

Die kugelförmige Alge Stylodinium cf. bavariense aus den ehemaligen Torfstichen nahe des bayerischen Seeon heftet sich mit einem Stiel an eine fadenförmige Alge, nachdem sie ihr schwimmendes Stadium aufgegeben hat. Lichtmikroskopische Aufnahme: Corinna Romeikat, Ludwig-Maximilians-Universität München

Eine im Verborgenen heimischer Moore lebende Alge namens Stylodinium haben Forschende zur Alge des Jahres 2022 gewählt. Sie heftet sich an andere Algen an, auch wenn sie eigentlich selbst schwimmen kann, und gibt daher Rätsel auf. Doch der einzellige Panzergeißler droht gemeinsam mit seinem Lebensraum zu verschwinden, noch bevor seine den Aufsitzerpflanzen im Regenwald ähnliche Lebensweise erforscht ist. Stylodinium dient außerdem der Erkennung ökologisch intakter Moor-Gewässer. Die Stielalge kann der Biodiversitäts- und Klimaforschung dienen, wenn deren Arten zweifelsfrei bestimmbar werden. Daran arbeiten Teams um Prof. Dr. Marc Gottschling von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und Dr. Urban Tillmann vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven. Beide Algenforscher sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Wissenschaftler*innen organisiert sind, die Stylodinium zur Alge des Jahres gewählt haben.

Die Alge des Jahres 2022 stellen die beteiligten Forscher*innen auf der Website der Sektion Phykologie in Text und Bild vor.

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Pressemitteilung

Alge des Jahres 2021: Schlauchalge Vaucheria velutina verändert das Wattenmeer

Die sich rasch ausbreitende Alge Vaucheria velutina häuft über sandigem Wattboden große Mengen Schlick an (linke Seite). Am Horizont liegt die Insel Sylt. Foto: Karsten Reise

Weit draußen im Sylter Watt, wo sonst Seehunde auf Sandbänken dösen, steckte der Wattforscher Karsten Reise vom Alfred-Wegener-Institut dieses Jahr unverhofft in weichem Schlick fest. Hier entdeckte er im Sommer erstmals Schlauchalgen, die über weite Flächen verbreitet waren und sonst nur am Ufer wachsen. In den Vaucheria-Algen verfängt sich der Schlick, wodurch die Gänge der Wattwürmer verstopft werden. Somit verändert sich das Weltnaturerbe Wattenmeer. Wie Nataliya Rybalka von der Universität Göttingen durch molekulargenetische Analysen herausfand, stammen die gelbgrünen Vaucheria velutina Algen von nur einem Mutter-Organismus ab. Die von diesem Klon besiedelten Areale dehnten sich schnell auf einer Fläche von mehr als 280 Fußballfeldern aus. Aufgrund ihrer plötzlichen Dominanz und den absehbaren ökologischen Folgen haben Algenforscher in der Sektion Phykologie in der Deutschen Botanischen Gesellschaft Vaucheria velutina zur Alge des Jahres 2021 gewählt.

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Pressemitteilung

Chromera velia, autonomer Verwandter prominenter Parasiten ist Alge des Jahres 2020

Die Alge Chromera velia im Lichtmikroskop. Die Chloroplasten mit dem einzigartigen genetischen Code erscheinen im Lichtmikroskop goldbraun. Aufnahme: Miroslav Oborník

Die Alge Chromera velia lebt im australischen Great Barrier Reef in Gesellschaft von Korallen. Sie ist verwandt mit Parasiten wie den Malaria-Erregern. Die Alge kann jedoch ohne Wirt leben, wohingegen Parasiten von ihren Wirten abhängig sind. Chromera velia verbindet die Lebensweise freilebender Algen mit der von Parasiten. Sie hilft so die Evolution der Krankheitserreger zu verstehen. Algenforscherinnen und Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) haben Chromera velia nun zur Alge des Jahres 2020 gewählt.

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DBG · Pressemitteilung

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) fordert eine nachhaltige Ressourcen- und Klimapolitik

Entscheidungen über die Ressourcen unserer Erde müssen nachhaltig und wissenschaftsbasiert sein. Zur Eröffnung der Botanikertagung an der Universität Rostock, zu der sich mehr als 420 Pflanzenforschende angemeldet haben, fordert das Präsidium der Deutschen Botanischen Gesellschaft die Beteiligten am Klimakabinett und alle Parteien auf, nachhaltige und mutige Entscheidungen zu treffen, um die Ressourcen unseres Planeten und das Klima nachhaltig zu schützen.

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DBG · Nachwuchsförderung · Presse · Pressemitteilung

Auszeichnungen für vier Pflanzenforscherinnen und -forscher

Die vier Preistragenden (von oben links im Uhrzeigersinn): Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Eva-Sophie Wallner, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Jessica Lee Erickson. Fotos: Jaimie Crowther, Jörg Abendroth, Tobias Jung und Carolin Alfs

Wie sich der Klimawandel auf den Blattaustrieb von Gehölzen und das Überleben von Blumen auswirkt, welche Substanzen die Form von Plastiden beeinflussen und welche Eiweiße den Startschuss für die Phloem-Entwicklung geben, sind die Themen der vier Forschenden, die mit den diesjährigen Wissenschaftspreisen der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) ausgezeichnet werden. Dr. Constantin Mario Zohner, Dr. Jessica Lee Erickson, Dr. Moisés Expósito Alonso und Dr. Eva-Sophie Wallner erhalten ihre Auszeichnungen während der Botanikertagung vom 16. bis 19. September in Rostock, wo sie den mehr als 420 angemeldeten Pflanzenforscherinnen und –forschern ihre Ergebnisse vorstellen werden.

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Pressemitteilung · Sektionen

Seit 200 Jahren bekannt und noch voller Rätsel: Die blutrote Schneealge ist Alge des Jahres 2019

Die leuchtend roten Schneefelder, die die Blutschneealgen enthalten, erstrecken sich über weite Flächen, wie hier auf dem Doktorbreen-Gletscher in Spitzbergen im August 2004. Foto: Thomas Leya

Die Alge Chlamydomonas nivalis, die auf der ganzen Welt Schnee blutrot zu färben vermag, haben Forschende zur Alge des Jahres gewählt. Auch 200 Jahre nach einer Expedition, bei der Kapitän John Ross auf einer Polarfahrt den Roten Schnee zeichnete und den Verursacher im Mikroskop zu erkennen suchte, gibt die Alge weiterhin Rätsel auf. Schneealgenexperte Dr. Thomas Leya vom Potsdamer Fraunhofer IZI-BB erklärt, warum das so ist und wo der winzige Einzeller zu entdecken ist. Leya ist Mitglied der Sektion Phykologie, in der die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) organisiert sind, die Chlamydomonas nivalis zur Alge des Jahres 2019 gewählt haben.

Wie sich die Schneealge Chlamydomonas nivalis trotz ihrer Auffälligkeit immer wieder zu verbergen versteht stellt die Sektion Phykologie in Text und Bild (auch zum Download) auf ihrer Website vor.

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Weitere Fotos

Einzelbilder der drei Preistragenden und eine Grafik über die Zucker-Transporter entlang der Pflanzenwurzel:

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Wurzelmikrobiom wechselt entlang der Wurzel

Den Eduard-Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) erhält dieses Jahr Dr. Eliza Loo. Wie die Mikrobiologin und Pflanzenwissenschaftlerin an der Universität Düsseldorf herausfand, verteilen sich die Lebensgemeinschaften um Pflanzenwurzeln nicht gleichmäßig entlang der Wurzeln, sondern die mikrobielle Besiedlung verändert sich entlang der Pflanzenwurzel. Analog zur Wurzel kann also auch das Wurzel-Mikrobiom in verschiedene Abschnitte unterteilt werden, auch wenn sich diese Wurzelbereiche bei der Ackerschmalwand rein äußerlich nicht in einzelne Abschnitte gliedern lassen. Loo und das Team um Prof. Dr. Wolf Frommer wiesen dazu in der Fachzeitschrift Cell Host & Microbe nach, dass Mikroben die Verteilung dreier Zuckertransporter der SWEET-Familie beeinflussen und das Gleichgewicht der Stoffwechselprodukte entlang der Wurzeln aufrechterhalten. Veränderte Metabolite verändern ihrerseits die Besiedlung mit Wurzelmikroben. Solche unterschiedlichen Abschnitte erinnern an die Besiedlung im Darm von Menschen und Fruchtfliegen. Ähnlich wie die im Darm siedelnden Lebensgemeinschaften bei uns Menschen helfen die Lebensgemeinschaften auch den Pflanzen: nämlich Nährstoffe im Boden aufzuschließen, Stress zu bewältigen und die Pflanze gegen Krankheiten zu verteidigen. Loos neue Erkenntnisse werden die Pflanzenforschung voranbringen, da das pflanzliche Mikrobiom von nun an wie ein Organ betrachtet werden sollte, das aus verschiedenen Zonen mit unterschiedlichen Mikrobengemeinschaften besteht. Dies gilt es zu berücksichtigen, wenn mikrobielle Gemeinschaften optimiert werden und in Zukunft beispielsweise zur besseren Pflanzengesundheit beitragen sollen. Loo möchte nun als neue Leiterin der Reisgruppe am Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erforschen, ob sich mit ihren Erkenntnissen Nutzpflanzen verbessern lassen. Dr. Loo wird den vom Springer-Spektrum-Verlag gestifteten und mit 2.500 Euro dotieren Eduard-Strasburger-Preis am 17. September aus den Händen des Präsidenten der Deutschen Botanischen Gesellschaft, Prof. Dr. Andreas Weber, entgegen nehmen. Sie ist eingeladen, ihre Forschungsergebnisse in einem Plenarvortrag während der diesjährigen internationalen Botanik-Tagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) in Halle (Saale) zu präsentieren.

Seltene Erbsubstanz-Bausteine gemessen und neues Pflanzen-Enzym entdeckt

Dr. Henryk Straube erhält den diesjährigen Wilhelm-Pfeffer-Preis 2024 der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner ausgezeichneten Doktorarbeit gelang es Straube, Methoden neu zu kombinieren und damit zum ersten Mal umfassend seltene Nukleotide in Pflanzenzellen zu messen, die die Bausteine der Erbinformationen sind. Die neuen Messungen erlaubten es, die nur in winzigen Mengen in Zellen vorliegenden Desoxynukleotide zu bestimmen. Straube hat darüber hinaus am Institut für Pflanzenernährung der Leibniz Universität Hannover und betreut von Dr. Marco Herde und Prof. Dr. Claus-Peter Witte sogar die Mengen geschädigter Stoffwechselprodukte wie etwa Inosintriphosphat exakt messen können. So entdeckte er auch ein neues Enzym, die Inosintriphosphat-Pyrophosphatase, welche den Abbau von geschädigten Nukleotiden koordiniert. Seine Arbeiten ermöglichen es in Zukunft den pflanzlichen Nukleotid-Stoffwechsel besser zu erforschen. Straube erforscht nun als PostDoc an der dänischen Universität Kopenhagen die Biosynthese von Vicin und Convicin, zwei giftigen Alkaloiden in Ackerbohnen, einer vielversprechenden Quelle für pflanzliches Protein in Europa. Diese Alkaloide leiten sich nicht - wie die meisten Alkaloide - von Aminosäuren ab, sondern von Nukleotiden und entstehen daher durch einen anderen Biosyntheseweg. Dr. Straube wird den mit 2.500 Euro dotierten Preis der DBG-eigenen Wilhelm-Pfeffer-Stiftung am 16. September 2024 aus den Händen des Stiftungspräsidenten, Prof. Dr. Severin Sasso, entgegennehmen und seine Arbeit in einem Plenar-Vortrag vorstellen.  

Neue Methode kann RNA-bindende Proteine in lebenden Pflanzen analysieren

Für die von ihm entwickelte Methode zur Analyse von RNA-bindenden Proteinen an ihre Ziel-RNA in lebenden Pflanzen erhält Dr. Martin Lewinski den Horst-Wiehe-Förderpreis 2024. Ihm gelang es, ein iCLIP2 (individual nucleotide resolution crosslinking and immunoprecipitation) genanntes Laborprotokoll zur Bestimmung von hochaufgelösten Bindestellen RNA-bindender Proteine zu entwickeln inklusive dazugehöriger bioinformatischer Auswertung. Die in der Fachzeitschrift Nature Protocols veröffentlichte Methode ermöglicht nun, die genauen Bindestellen pflanzlicher RNA-bindender Proteine zu untersuchen, um weitere Teile des biologischen Interaktionsnetzwerks aufzudecken. Bislang war dies in Pflanzen hauptsächlich für DNA-bindende Proteine untersucht worden. Die an der Universität Bielefeld in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dorothee Staiger entwickelte Methode zur Ermittlung der genauen Bindestellen auf den Ziel-RNAs kann Rückschlüsse auf die Regulation durch das Protein geben. Damit können aktuelle Paradigmen der Wechselwirkung zwischen RNA und Proteinen bestätigt oder erweitert werden. Lewinski wird die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für angehende Forschende am 18. September aus den Händen der Generalsekretärin der DBG, Prof. Dr. Caroline Müller, entgegen nehmen und seine neue Methode in einem Plenar-Vortrag vorstellen. 

Kontakte

Eduard-Strasburger-Preisträgerin: Dr. Eliza Loo (Düsseldorf)

Arbeitsgruppenleiterin Reis-Team
Gebäude: 26.14
Etage/Raum: 00.104
Tel.: +49 211 81-41608
E-Mail: loo[at]uni-duesseldorf.de 
Website: https://www.molecular-physiology.hhu.de/team-rice/mitglieder-team-rice

Laudator:

Prof. Dr. Andreas Weber, Präsident der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG)
Institute for Plant Biochemistry, Heinrich-Heine-University, Universitaetsstrasse 1, 40225 Düsseldorf
Tel.: +49-211-81-12347
E-Mail: andreas.weber[at]uni-duesseldorf.de
Web: www.plant-biochemistry.hhu.de  

Wilhelm-Pfeffer-Preisträger: Dr. Henryk Straube (Hannover)

Derzeit:
Universität von Kopenhagen, Department of Plant and Environmental Sciences, Thorvaldsensvej 40, 1871 Frederiksberg C, Denmark
Tel.: ++45 35328955
E-Mail: henryk[at]plen.ku.dk  

Laudator:

Prof. Dr. Severin Sasso, Präsident der Wilhelm-Pfeffer-Stiftung der DBG
Universität Leipzig, Institut für Biologie, Abtl. Pflanzenphysiologie, Johannisallee 21-23, 04103 Leipzig
Tel.: ++49 (0) 341-9736893
E-Mail: severin.sasso[at]uni-leipzig.de
Web: https://www.lw.uni-leipzig.de/institut-fuer-biologie/abteilungen/pflanzenphysiologie 

Horst-Wiehe-Förderpreisträger: Dr. Martin Lewinski (Bielefeld)

Universität Bielefeld, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Tel.: ++49 (0) 521 106-5639  
E-Mail: martin.lewinski[at]uni-bielefeld.de

Laudatorin:

Prof. Dr. Caroline Müller, Generalsekretärin der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG)
Lehrstuhl für Chemische Ökologie, Universität Bielefeld, Fakultät für Biologie, W1-142, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
Tel.: +49 521 106-5524
E-Mail: caroline.mueller[at]uni-bielefeld.de 
Web: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/biologie/forschung/arbeitsgruppen/chem_eco/

Titel der ausgezeichneten Arbeiten

Loo E.P.I., Durán P, Pang TP, Westhoff P, Deng C, Durán C, Lercher M., Garido-Oter, R. & Frommer W.B. (2024) Sugar transporters spatially organize microbiota colonization along the longitudinal root axis of Arabidopsis. Cell Host Microbe 32, 543-556.e6. DOI: https://doi.org/10.1016/j.chom.2024.02.014

Straube, Henryk (2023): Investigation of the metabolism of rare nucleotides in plants. Dissertation. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, 241 S., Referent: Prof. Dr. Claus-Peter Witte. DOI: https://doi.org/10.15488/13270

Lewinski M., Brüggemann M., Köster T., Reichel, M., Bergelt, T., Meyer, K., König, J., Zarnack, K., Staiger, D. (2024): Mapping protein-RNA binding in plants with individual-nucleotide-resolution UV cross-linking and immunoprecipitation (plant iCLIP2). Nature Protocols 19, 1183–1234. DOI: https://doi.org/10.1038/s41596-023-00935-3    

 

Hintergrund

Seit 1994 verleiht die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) den Eduard-Strasburger-Preis für hervorragende und originelle wissenschaftliche Leistungen. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro wird alle zwei Jahre von Springer Spektrum (www.springer-spektrum.de) bereitgestellt. Die Stiftung wurde aus Anlass der 100jährigen Wiederkehr des Erscheinens der ersten Auflage des "Lehrbuchs der Botanik für Hochschulen" von Eduard Strasburger, Fritz Noll, Heinrich Schenck und A. F. Wilhelm Schimper aus dem Jahr 1894 eingerichtet, das inzwischen „Strasburger – Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften“ betitelt ist. Die Wahl des Preisträgers erfolgt durch eine Jury, die aus den Autorinnen und Autoren der nächsten Auflage des Lehrbuches, dem Präsidenten der DBG und der Biologieplanerin von Springer Spektrum besteht. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/strasburger-preis

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) verleiht seit 1990 den Wilhelm-Pfeffer-Preis für eine herausragende Dissertation aus den Pflanzenwissenschaften. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und die Auszeichnung durch die Wilhelm-Pfeffer-Stiftung soll die Karriere junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern. Der Preis wird vom Vorstand der DBG-eigenen Wilhelm-Pfeffer-Stiftung vergeben. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/pfeffer-preis

Die Deutsche Botanische Gesellschaft e.V. (DBG) verleiht den Horst-Wiehe-Förderpreis alle zwei Jahre für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ausschließlich pflanzenwissenschaftliches Thema. Berücksichtigt werden nur Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bis zur erfolgten Habilitation. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis stammt aus der Stiftung von Horst Wiehe, welcher der DBG einen Betrag zur Auszeichnung angehender Forschender bereitstellte. Details: https://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/ueber-die-dbg/nachwuchsfoerderung/wiehe-preis

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Pflanzenwissenschaften. Gegründet im Jahr 1882 ist sie eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, fördert Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium, vereint alle Forschungsgenerationen und unterstützt den Austausch ihrer mehr als 1.000 Mitglieder. Mehr: www.deutsche-botanische-gesellschaft.de

 

Über die DBG

Portrait

Die DBG ist das größte Netzwerk für Pflanzenwissenschaften und Botanik im deutschsprachigen Raum. Als gemeinnützige Gesellschaft vertritt sie alle Fachdisziplinen und fördert die Wissenschaft. Sie ist eine der ältesten, aktiven Botanischen Gesellschaften der Welt, fördert Wissenschaftler*innen im frühen Karrierestadium, vereint alle Forschungsgenerationen und unterstützt den Austausch ihrer mehr als 1.000 Mitglieder.

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